Beschreibung
Aus der Postkartenserie: Erdgöttinnen – zu allen Zeiten – an allen Orten
Ein Set mit 10 verschiedenen „Göttinnen“-Motiven: die christliche Madonna, die schamanische Maria, prähistorische Frauenfigurinen, kombiniert miteinander oder einzeln, an kraftvollen Orten oder übervoll mit Plastikblumenkitsch. Zu bestellen hier: Postkarten-Set
ARTEMISIA: Die älteste und wichtigste Heil-, Schutz- und Zauberpflanze unseres Kulturkreises ist der Beifuß: Artemisia vulgaris. Ein Schwellen- und Sonnwendkraut, das in keinem Kräuterbuschen fehlen darf. Sie begleitet die Gebärenden ebenso wie die Sterbenden, an der Schwelle von der einen in die andere Welt. Sie wird auch Una genannt und ist mit der Bär-Göttin verbunden, die ebenso für die Übergänge verehrt wird. Als Sonnwendgürtel getragen stärkt sie die weibliche Beckenkraft und die Eigenmacht. Zu Wintersonnwend und in der Rauhnachtszeit ist Artemisia Hauptbestandteil des Räucherwerkes. Beide Sonnwenden markieren den Zeitpunkt eines Übergangs von der einen zur anderen Jahreshälfte. Von Licht zu Dunkelheit. Von Nacht zu Tag. Somit ist Beifuß auch eine Schwellenpflanze auf die Zeitqualität bezogen.
Artemisia ist Bestandteil der weiblichen Mysterien auf der ganzen Welt. Sie wird in ihrer Verehrung mit der Erdmutter/ Mutter Erde in Verbindung gebracht. Sie ist das älteste bekannte Heilkraut. Schon in über 70.000 Jahre alten Gräbern wurde sie gefunden. Und in den frühesten schriftlichen Heilkräuterberichten beschrieben.
Die botanische Bezeichnung Artemisia vulgaris geht zurück auf Artemis, die griechische Göttin, Beschützerin der Frauen, Kinder und Geburten. Hüterin der Heilpflanzen, der Heilkräuterkundigen, der Tiere und der wilden Natur. Es ist eine alte Erdgöttin, die in ihr verehrt wird. Artemis steht für Eigenmacht, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Wildheit, Freiheit. Genau deshalb war sie wohl auch die Göttin der Amazonenvölker.Auszug aus der Jahreskreisflugschrift SCHNITTERIN | KRÄUTERWEIHE






Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.